Herzlich willkommen auf der Onlinepräsenz der Pfarre Piber!

Piber ist eine der urkundlich am frühesten nachweisbaren Pfarren der Steiermark. Adalberos Sohn, Marquart von Eppenstein, erwarb um das Jahr 1066 vom Salzburger Erzbischof Gebhard für seine Kirche zu Piber volle pfarrliche Rechte. Solche pfarrlichen Rechte waren das Tauf- und das Begräbnisrecht, aber auch ein exklusiv zur Pfarrkirche gehöriger, fest umschriebener Pfarrsprengel. Die erste urkundliche Nennung eines Pfarrers von Piber namens Eberhard stammt aus dem Jahre 1187.

"Lipizzaner weiden am Fuß des Kirchberges von Piber"
Lipizzaner weiden am Fuß des Kirchberges von Piber

Die Mutterpfarre zum Hl. Andreas in Piber ist seit der Gründung der Pfarre Bärnbach im Jahre 1954 gebietsmäßig deutlich kleiner geworden: Zur heutigen Pfarre gehören das Ortsgebiet von Piber, Knobelberg / Satzberg, die Gebiete Piberegg-Sonnseite, Piberegg-Schattseite, Freisinggraben / Josef-Roll-Siedlung, Afling, Weingartsberg und Schrott. Das Pfarrgebiet liegt im Bereich von vier politischen Gemeinden: Köflach, Piberegg, Bärnbach, Graden.

 

Im Pfarrgebiet mit ungefähr 450 Haushalten leben ca. 1380 Katholiken, insgesamt ca. 1450 Personen. Das Hinterland der Pfarre hat bäuerliche Struktur, wobei die wirtschaftliche Situation den Bauern die herkömmliche Bewirtschaftung ihrer Betriebe immer mehr Schwierigkeiten verursacht. Der Ort Piber ist baulich vor allem durch die romanische Pfarrkirche, der „Alten Propstei" und dem „Schloss Piber" (ursprünglich als Erweiterung der Propstei der Benediktiner-Mönche von St. Lambrecht errichtet und seit 1786 säkularisiert) geprägt.

Seit 1920 sind die im Gestüt Piber gezüchteten Lipizzaner-Pferde bis zum heutigen Tag der Anziehungspunkt für eine große internationale Gästeschar. Im Jahr 2003 standen die "Edlen Weißen" im Mittelpunkt der Steirischen Landesausstellung "MYTHOS PFERD".
Die Pfarrgemeinde Piber freute sich mit dem Bundesgestüt Piber an der Begegnung mit unzähligen Besuchern aus nah und fern und hat ihre Türen gerne geöffnet, um die geschichtliche und aktuelle Bedeutung der "Urzelle" von Piber erlebbar werden zu lassen.

Der Raum unserer altehrwürdigen romanischen Pfarrkirche zum Hl. Andreas lädt ein zum Besuch, zum kurzen meditativen Aufenthalt, zu Gebet und Andacht. Auch der Bereich rund um die Kirche - der Kirchhof - ist als Ruhezone gestaltet und steht dafür offen.

Im Jahr 2010 hat die Pfarre Piber das große Ereignis , das bedeutende Jubiläum: 950 Jahre PFARRE PIBER begangen! Ein Festjahr, das wir nach unseren Kräften gebührend gefeiert haben! Die Pfarrangehörigen und alle mit unserer "Mutter-Pfarre" verbundenen Menschen unseres Dekanates Voitsberg und der ganzen Region waren herzlich eingeladen, die  Jubiläums-Aktivitäten wahrzunehmen und auch mitzufeiern!

Das Mitarbeiterteam: Pfarrgemeinderat, Frauenrunde, Kirchenchor, alle HelferInnen und der Pfarrseelsorger von Piber, wünschen eine gesegnete und erfüllte Zeit!